DMR | Detecon Management Report
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Adapt or Die –
Der Weg zur adaptiven IT-Organisation
Die Dynamik des Marktes nimmt stetig zu: Geschäfts- und Kundenanforderungen ändern sich in immer kürzer werdenden Zyklen, Effizienzsteigerung und Kostensenkung sind Bestandteil der Standardagenda und scheinen sich als „Prozesse“ in der IT etablieren zu müssen, die Wettbewerber stehen im Zeichen von wachsendem Outsourcing/Offshoring in den Startlöchern, IT-Organisationen wandeln sich zunehmend vom regionalen Full Service Provider zum überregionalen oder sogar globalen Service Manager. Zukunftsvision oder bereits Realität?
Die Anforderungen an IT-Dienstleister ändern sich entscheidend. Längst zählen nicht mehr die Einführungen eines Software-Updates zu den herausfordernden Projekten. Die IT wird künftig immer stärker im marktübergreifenden, globalen, direkten Wettbewerb stehen. Der länderzentrierte, interne Full-Service Provider für „monolithische IT-Lösungen" ist damit ein Auslaufmodell. Die Globalisierung der Märkte bei hoher Dynamik, die permanente Steigerung des Shareholder Value, Instabilität von Unternehmensstrukturen und Volatilität der Eigentümer sowie immer kürzere Produktlebenszyklen erfordern ein Umdenken bei den IT-Dienstleistern. Die Zeit zum Handeln ist angebrochen! Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist die Flexibilität der IT so weit zu steigern, dass sie diesen Anforderungen gerecht werden kann. Strukturen, Abläufe und Kompetenzen müssen in Konsequenz an diese Herausforderungen angepasst werden, sonst sind Probleme vorprogrammiert.
Marktdynamik verlangt adaptives Vorgehen
Die Forderung nach Adaptivität bedeutet für IT-Dienstleister, dass sie künftig die Fähigkeit besitzen müssen, vorausschauend zu agieren sowie schnell und flexibel auf sich ändernde Geschäfts- und Marktsituationen zu reagieren. Interne Strukturen und Abläufe müssen dynamisch anpassbar und transformierbar sein.
Vier spezifische Fähigkeiten sind entscheidend für das Überleben von IT-Organisationen auf ihrem Weg in die Adaptivität:
1. „Sense and Respond"-Fähigkeit
2. Dezentrale Entscheidungsfähigkeit
3. Transformationsfähigkeit
4. Kollaborationsfähigkeit.
Jedes Unternehmen ist adaptiv – mehr oder weniger. Es stellt sich also nicht die Frage, ob adaptiv oder nicht. Entscheidender ist die Festlegung des Adaptivitätsgrades, den es für die IT-Organisation zu erreichen gilt, um Markt und Kundenanforderungen gut aufgestellt zu begegnen. Dieser Grad, der im Spannungsfeld zwischen Schnelligkeit und Flexibilität auf der einen Seite sowie Kostendruck und Effizienzsteigerung auf der anderen Seite permanent auszutarieren ist, muss für jede IT-Organisation individuell festgelegt und eng an der Unternehmens- und IT-Strategie ausgerichtet werden. Als weitere wichtige Einflussfaktoren zur Bestimmung des optimalen Adaptionsgrades sind die Branche und die damit verbundene Marktdynamik sowie die Unternehmens- und Governancestruktur zu nennen.
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