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Beyond Complexity Administration
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Beyond Complexity Administration

Komplexität verstehen, vermeiden, beherrschen oder reduzieren



Globalisierung, Mergers & Acquisitions, neue Produkte oder gesetzliche Regularien verursachen bei unbedachtem Vorgehen eine hohe Komplexität der unternehmerischen Abläufe und Prozesse. Insbesondere die IT-Unterstützung der Geschäftsprozesse leidet hierunter. Wer sich aber methodisch mit der Komplexität im Unternehmen auseinandersetzt, kann einen strategischen Wettbewerbsvorteil erzielen.

Sowohl im Bereich der Großkonzerne als auch im Mittelstand stellt die Dynamik der Märkte die Unternehmensführung vor täglich neue Herausforderungen. Dabei bildet die Erzeugung der notwendigen Nachhaltigkeit unter dem Druck des Tagesgeschäftes häufig eine besondere Herausforderung.

Gerade in kleineren Unternehmenseinheiten sowie im Mittelstand wird einem ausreichenden Komplexitätsmanagement eine zu geringe Bedeutung beigemessen. Ein häufiger Treiber der  Komplexität bildet die mit den Jahren immer weiter diversifizierte Produktpalette mit unterschiedlichen Modulen, Bauteilen und Dienstleistungen. Diese werden zudem häufig an global verteilten Standorten produziert beziehungsweise erbracht und stehen, je nach nationalem Rechtssystem, unterschiedlichen Gewährleistungsverpflichtungen gegenüber.

Die Komplexität der Produktpalette spiegelt sich innerhalb der IT in unterschiedlichen Applikationssystemen wieder, auf denen unter anderem das Konzernreporting aufsetzt. Hier entstehen häufig Systembrüche, die ein zeitnahes und präzises Reporting erschweren. In demselben Maße, in dem die Komplexität des Gesamtkonzerns steigt, nehmen auch die Herausforderungen der IT zu.

Die verschiedenen Komplexitätstreiber lassen sich wie folgt systematisieren:

· intern / extern,

· wertschöpfend / wertvernichtend,

· kurzfristig / langfristig beeinflussbar.

Aus einer Einteilung der Komplexitätstreiber lassen sich Vorgehensweisen ermitteln, die es gestatten, die Ursachen für Komplexität zu bekämpfen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ein gewisses Maß an Komplexität notwendig und brancheninduziert ist.

In beherrschter Form ist die Komplexität Teil der Wertschöpfung und bietet Wettbewerbsvorteile, beispielsweise durch spezielle Produktionsverfahren. Ein Verständnis dieser Komplexität erlaubt es, den Teil der Komplexität zu reduzieren, der gerade nicht zur Wertschöpfung beiträgt und damit, zumindest im Sinne von Opportunitätskosten, Wert vernichtet. Die Ergebnisse der Analyse der Komponenten und Funktionen lassen sich entsprechende Portfolio-Matrizen zusammenfassen, aus denen sich unmittelbare Handlungsanweisungen ergeben. Ein Beispiel für eine Klassifizierung zeigt Abbildung 1.

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