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FORTSETZUNG: “Danke, dass Sie unser Kunde waren!“
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Die unterschiedlichen Ansätze der Kündigung machen deutlich, wie ein zielorientiertes Vorgehen im Rahmen der Umsetzung eines Kündigungsmanagements möglich ist. Es stellt sich abschließend die Frage, wie ein erfolgreiches Kündigungsmanage-ment letztlich umgesetzt werden kann. Hierfür ist es von grundlegender Bedeutung, die Kündigung als Prozess zu verstehen.

Kernfrage 3: Welche praktischen Implikationen ergeben sich für die Umsetzung eines Kündigungsmanagements? Neben der Kundenanalyse liegt die praktische Herausforderung eines Kündigungsmanagements primär darin, dem Kunden die Kündigung zu kommunizieren. Es wird dabei davon ausgegangen, dass eine direkte Kommunikation in der Form eines Ab-schiedsgesprächs stattfindet. Nachfolgend werden deshalb Erkenntnisse der Mediations- und Kommunikationspsychologie zur Führung und Lösung schwieriger Gespräche herangezogen. Als praktische Implikation wird hierzu der Regelkreis des Kündigungsmanagements aufgezeigt. Dieser umfasst vier Phasen, wobei der Übergang von einer Phase zur nächsten dann statt­findet, wenn das jeweilige Phasenziel erreicht wurde. Die Zielabfolge lehnt sich dabei an folgende Wirkungskette an (siehe Abbildung):

1. Emotionalität abbauen und Erreichen einer sachlichen Ebene,

2. inhaltliche Transparenz schaffen,

3. Lösungsansätze aufzeigen und

4. den gemeinsamen Konsens zum Lösungsvorschlag bestätigen.

 

Im Rahmen des Kündigungsprozesses sind zwingend die jeweiligen (Zwischen-)Ziele in den einzelnen Phasen zu erfüllen. Wurde zum Beispiel in der Lösungsphase kein gemeinsamer Konsens gefunden, gilt es erneut, die Sachlage für den Kunden transparent zu machen, denn nur so kann der Kunde die Kündigung letztlich akzeptieren. Und hat der Kunde die Kündigung akzeptiert, trägt dies erstens zur Reduktion der Emotionalität bei. Zweitens ist damit auch die Lösung des Kündigungsprozesses gegeben. Das bedeutet, der Weg zum Ziel eines erfolgreichen Kündigungsmanagements führt demnach nicht nur über eine inhaltliche Lösung. Vielmehr ist auch die Kommunikation selbst als Lösung zu verstehen und trägt langfristig zum Positionierungsvorteil des Unternehmens als Beziehungsführer bei.

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