Empfehlungen für Anwender
Wie kann man also entscheiden, in welchem Umfang eine UC-Lösung für ein Unternehmen sinnvoll ist? Eine pauschale Antwort gibt es nicht, aber Indikatoren, die diese Entscheidung beeinflussen. Zum einen gilt es, die Bedürfnisse des Unternehmens zu untersuchen, und zum anderen, den Markt genau zu sondieren.
Der Umfang einer optimalen UC-Lösung hängt von gewissen organisatorischen und prozessualen Voraussetzungen ab. Je mehr und je größere Standorte existieren und je organisationsübergreifender die Projektteams sind, desto besser kann UC seine Vorteile ausspielen. Besonders Unternehmen mit einem hohen Anteil von Büroarbeitsplätzen und einem hohen Kommunikationsaufkommen profitieren von UC. Eine Rolle spielen auch die technischen und finanziellen Ressourcen: Auf welchem Stand sind die IT- und TK-Architekturen? Wie hoch sind die laufenden Betriebskosten dafür? Welches Betriebssystem und welche Software werden eingesetzt? Auch Fragen der innerbetrieblichen Sicherheitsanforderungen spielen eine Rolle. Grundsätzlich ist es für Unternehmen, die bereits VoIP-Lösungen eingeführt haben, leichter, auf UC umzusteigen. Andererseits kann die Einführung von UC auch der Treiber für eine VoIP-Migration sein.
Eine Marktanalyse bringt Aufschluss über die in Frage kommenden UC-Anbieter. So lassen sich die einzelnen Angebotsportfolios vergleichen und die Kompatibilität zu der bestehenden Unternehmenssoftware überprüfen. Außerdem ist relevant, welche Anbieter umfassenden Support bei Aufbau und Betrieb einer UC-Lösung bieten und wie deren Geschäftsmodell aussieht.
Für Unternehmen, auf welche die aufgezeigten Kriterien zutreffen, ist das Konzept „Unified Communications“ insgesamt eine viel versprechende Lösung, um die Kommunikationsmög-lichkeiten zu erweitern und die Kommunikationshürden und -kosten zu senken.
Empfehlungen für AnbieterAnbieter treffen im UC-Markt auf ein deutlich erweitertes Wettbewerberfeld. Dabei deckt keiner der Wettbewerber aus dem Stand heraus die komplette Leistungsbreite und -tiefe ab. Somit stellen sich für alle Marktteilnehmer zwei Kernfragen: Wie ist die Positionierung entlang der Wertschöpfungskette? Und wie gelingt die Vervollständigung des Angebotsportfolios?
Weiter