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FORTSETZUNG: Das Schweizer Messer des CIO
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Die Auswirkung der Technologieharmonisierung auf das Betriebsergebnis hängt nicht allein von ihrem Wirkungsgrad ab. Auch die Abstraktionsebene, bis zu der die Harmonisierung reicht, beeinflusst die Höhe des Einsparpotenzials. Hat der Technologiestandard die Qualität eines Produktkatalogs, wirkt die Bündelung vorwiegend auf die Beschaffungs- und Wartungs­kosten der IT-Komponenten. Mit steigender Abstraktion in Richtung integrierter Plattformen und Architekturmuster verlängert sich der Hebel, den die Harmonisierung an den Betriebskosten der IT ansetzt. Diesem Effekt spielt der aktuell beschleunigte Fortschritt in der Virtualisierung von IT-Infrastrukturen und den sich daraus entwickelnden Betriebsmodellen zusätzlich in die Hände. Von der Ökonomie moderner „Cloud Computing“-Konzepte kann ein Unternehmen nur dann profitieren, wenn Technologien auf einer hohen Abstraktionsebene standardisiert sind. Eine abstrahierte Darstellung von Technologielandschaften ist auch das Ziel von Verfahren des „Enterprise Architecture Managements“ (EAM). Sofern solche Prozesse bereits eingeführt sind, können die dort entstandenen Ergebnistypen in den Technologie-Lebenszyklus eingebunden werden.

Die individuelle Situation des Unternehmens und seiner IT-Landschaft bestimmt die Wahl des Arbeitspunkts für den Wirkungsgrad und die Abstraktionsebene zu Beginn der Evaluierungsphase. Wird dieser Punkt optimal getroffen, stellt der am Ende veröffentlichte Technologiestandard einen mächtigen Baukasten dar, auf dessen Grundlage während der folgenden Phase im Technologie-Lebenszyklus IT-Projekte realisiert werden.

In der Technologie-Einführung wird Agilität zum Treiber der Wirtschaftlichkeit   

Als Ordnungsrahmen für eine Technologiestrategie hat das Technology Lifecycle Management einen Schwerpunkt in der Vorbereitung und Planung einer an den Unternehmenszielen orientierten IT-Landschaft. Es wäre für den IT-Bereich jedoch fatal, die Steuerung des Kreislaufs nur bis zu dem Punkt zu übernehmen, an dem die Planung abgeschlossen ist und eine Technologie produktiv eingesetzt werden kann.

Stattdessen ist die Begleitung von IT-Projekten in die Produktionsphase unbedingt geboten. Das Verfahren zur Technologieeinführung stellt dabei die Anwendung des zuvor definierten Standards sicher und erscheint oberflächlich betrachtet als Werkzeug der IT-Governance. Tatsächlich kann der wirtschaftliche Nutzen des Innovationsmanagements und der Technologie-Harmonisierung erst nachgewiesen werden, wenn die darin aufgezeigten Potenziale auch realisiert sind.

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