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FORTSETZUNG: Den Goldgehalt prüfen
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Regel Nr. 2: Kehren Sie von der Do-it-yourself-Methode ab!

Traditionell betrachtet besteht die Durchführung von ­Revenue Assurance darin, alle Transaktionen zwischen relevanten Anwendungen zu überwachen und zu kontrollieren. Diese betrieblichen Abläufe überträgt das Unternehmen zumeist ausgesuchten Spezialisten: den Experten in Revenue Assurance, die im Unternehmen allein für die Durchführung sämtlicher Aufgaben, die sich auf Revenue Assurance beziehen, verantwortlich sind. Zugespitzt formuliert sind diese Experten die einzigen Mitarbeiter im Unternehmen, die mit den Aktivitäten zu ­Revenue Assurance vertraut sind. Die unmittelbare ­Folge daraus ist, dass diesen Experten sehr schnell eine überbordende Fülle an Aufgaben und einzurichtenden Kontroll- und Überwachungs­aktivitäten zugewiesen wird, sie dadurch überfordert sind und den übergreifenden und unternehmensweiten Aspekt bei ­Revenue Assurance aus den Augen verlieren. Hinzu kommt, dass sie Anpassungen oft nicht in Einklang mit den sich im Unternehmen ständig ent­wickelnden Geschäftsfunktionen vornehmen.

Revenue Assurance lässt sich in Unternehmen dann optimal durchführen, wenn eine Abkehr von der Do-it-yourself-Strategie vorgenommen wird. Zur Umsetzung einer effizienten Strategie zu Revenue Assurance sollten Unternehmen sich darauf konzentrieren, Kontrollen innerhalb der Geschäftsfunktionen zu delegieren und das Expertenteam mit der Überwachung und Kumulierung ihrer Ergebnisse zu betrauen, um ein Gesamtbild der Situation zu erlangen. Die Suche nach Schwachstellen ist nicht allein die Aufgabe des RA-Teams, sondern sollte gemeinsam mit den Experten des Geschäftsbereichs, die ihr eigenes Spezialwissen einbringen, durchgeführt werden. Das hilft dem Team insofern, als dass es herausfinden und prognostizieren kann, welche Geschäftsbereiche am ehesten von Umsatzeinbußen betroffen sind. Dies hat sich auch als äußerst hilfreich zur Behebung von Schwachstellen erwiesen, da der Definitionsprozess vom Input und der Erfahrung der Experten der Geschäftsbereiche profitiert. Es wird somit leichter, Schwachstellen zu ­reduzieren, die Anzahl der Prozessüberprüfungen zu erhöhen, um das künftige Auftreten ähnlicher Risiken bestimmen zu können, und solche Risiken, die sich nicht verringern lassen, mittels spezieller Monitoring-Praktiken innerhalb eines akzeptablen Rahmens zu kontrollieren.

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