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FORTSETZUNG: Der Wert des Wertes
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Folgende Charakteristiken lassen sich dabei feststellen: Kultur ist „Verhalten“, Kultur ist „Gelerntes“, Kultur wird praktiziert durch Interaktion, Kultur wird durch Menschen gestaltet und Kultur wird ausgehandelt.

Eine Veränderung beziehungsweise die Entwicklung von Unternehmenskulturen wird dementsprechend  diese Charakteristiken als Eckpfeiler nutzen müssen.

Warum es sich „lohnt“, auf die Reise einer Kultur-Entwicklung oder Veränderung zu gehen  

Mitarbeiter und Kunden – potenzielle als auch bestehende – werden neben der wahrnehmenden Öffentlichkeit maßgeblich über die Erfolgsgeschichte eines Unternehmens und seine Reputation entscheiden. Die innerbetriebliche Überprüfung und gegebenenfalls die Veränderung der Formen der Zusammenarbeit können deutliche Vorteile erzeugen und zu einer Differenzierung im Wettbewerb führen.

In Summe wird dadurch ein positiver und entscheidender Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit geleistet, der sich in Form von Agilität, Gewandtheit, Reaktionsfreudigkeit und Flexibilität ausdrücken wird und eine Ableitung in echte Markenwerte und damit in ein Kunden- wie auch Arbeitgeberversprechen systematisch und nachhaltig zulässt.  Die Werteorientierung dient gleichzeitig als „Schmier- und Klebemittel“ einer unternehmensspezifischen „Glaubens- und Wirkgemeinschaft“ und ist damit ein weiterer strategischer Erfolgsfaktor. Frühzeitiges Erkennen dieses Vorteils sichert mittel- und langfristige Stabilität des Personalstamms und damit des Unternehmens gegen kurzfristige Einflüsse von außen. Werteorientierte Unternehmen sind stabiler und unempfindlicher in Krisenzeiten, da der Erfolg eines Unternehmens maßgeblich von seinen Mitarbeitern und deren Beitrag bestimmt wird. Daher ist es wichtig, ein Umfeld zu schaffen, in dem Entwicklung und Vertrauen möglich sind.

Eine wertebasierte Unternehmenskultur kann aber nicht an den Grenzen des Unternehmens enden. Sie muss sich vielmehr auf das Unternehmensumfeld auswirken, damit eine strategische Passung zwischen den intern gelebten Werte und dem Verhalten nach Aussen entsteht. Hierzu müssen einerseits die Interessen aller Stakeholder eines Unternehmens Berücksichtigung finden und anderseits die vor- und nach gelagerten Stufen der Wertschöpfungskette hinsichtlich ihrer Passung zu den Unternehmenswerten und der -kultur überprüft werden. Ein Unternehmen, dass hierdurch seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt – Stichwort Corporate Responsibility – weist ein starkes Differenzierungsmerkmal im internationalen Wettbewerb auf. Hierdurch wird sowohl das Employer Branding gestärkt als auch die Attraktivität der Produkte für die zunehmend sensibilisierten Kunden gesteigert.

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