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FORTSETZUNG: Der Wert des Wertes
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Wie sich eine Kulturveränderung nachhaltig umsetzen lässt

Insbesondere die Verankerung und nicht nur die Formulierung einer Unternehmenskultur stellt die Grundlage für ein nachhaltiges Wertemanagement dar. Die Umsetzung von der Theorie in die Praxis ist keine leichte Aufgabe, da die zeitliche Ausprägung erfahrungsgemäß eher im Jahresbereich liegt, ein „Return of Investment“ oft „schön“ gerechnet wird und die tatsächlichen Veränderungsergebnisse oft nur schwer erkennbar sind. Hierbei müssen wesentliche Stellhebel und notwendige Grundhaltungen sichergestellt werden, um eine erfolgreiche Kulturveränderung zu ermöglichen.

Die Loyalität zum Unternehmen und zum Mitwirken bei Veränderungsmaßnahmen wird wesentlich vom Top-Management beeinflusst. Wird dieses als ineffektiv eingeschätzt, steigt die Bereitschaft zum Wechseln in ein anderes Unternehmen. Um als effektiv eingeschätzt zu werden, muss das Management mitarbeiterorientiert und als Vorbildfunktion handeln und gleichzeitig klare unternehmerische, strategische Entscheidungen treffen.

Vertrauen ist dabei ein empfindliches „Gut“ und braucht entsprechend lange im Aufbau, kann aber mit einer Aktion innerhalb von Sekunden nachhaltig erschüttert werden. Für jede Art von gestaltetem und praktischem Kulturwandel ist der Aufbau von Vertrauen und darauf basierende Beziehungen und Zusammenarbeiten zwischen Mitarbeitern und Teams essentiell.

Folgende Grundhaltungen zur Veränderung von Unternehmenskulturen haben sich als sinnvoll und hilfreich erwiesen:

• Nutzung von angemessenen und günstigen Zeitpunkten: Sicherstellung, dass der Bedarf an Veränderung deutlich wird und von Mitarbeitern wahrgenommen wird.

• Verbindung von Aktionen mit Optimismus: Erzeugung einer optimistischen Vision über die Ergebnisse, die durch den Wandel erzeugt werden sollen.

• Kenntnis und Verständnis über die Widerstände gegen Veränderungen aus individuellen, organisatorischen oder unternehmensspezifischen Beweggründen.

• Berücksichtigung von ausgeübten Normen und Praktiken beziehungsweise die eventuelle Veränderung derer.

• Veränderung von vielen Elementen erfordert aber auch den Fortbestand bestimmter Konstanten: Identifikation von Prinzipien, die sich nicht verändern werden.

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