Win-Win-Situation in Aussicht
Im Endresultat wird sich dies für alle Beteiligten als Win-Win-Situation erweisen. Anstatt sich ausschließlich auf das Anbieten von Endanwenderdiensten zu konzentrieren, ändert der Netzbetreiber seine Taktik und erleichtert das Entstehen von Endprodukten in Kooperation mit Dritt-Anbietern und Entwicklern. Die Graswurzel-Innovationsbewegung ermöglicht eine große Anzahl an Angeboten zu einem Bruchteil der Kosten, die für den Betreiber anfallen. Die Verbraucher profitieren von einem sehr viel attraktiveren Service-Angebot zu kostengünstigen Tarifen. Doch diese Vorteile stellen sich nicht umsonst ein, sondern sind mit dynamischen und potenziell mühevollen Anstrengungen des Betreibers verbunden. Es muss ein entschlossener Vorstoß in Richtung einer offenen, Enabler-orientierten Service-Architektur und -Plattform erfolgen, der die Service-Angebote der Telco-Provider und Dritt-Anbieter zur Unterstützung dieser differenzierten Dienste miteinander vernetzt. Und schließlich muss der Betreiber seine „Alles-in-einer-Hand“-Einstellung aufgeben, um „Crowd-gesteuerte“ Innovationen zu fördern. Innovationen müssen nicht ausschließlich auf internen Qualitätsstandards basieren und Dienste, die von Innovationen getragen werden, sind der echte Differenziator der Zukunft.
Erschienen in DMR 02/2010
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