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FORTSETZUNG: Die Graswurzel-Innovation
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Unter Architektur-Aspekten müsste der Netzbetreiber ein anwenderzentriertes Enabler-Framework entwickeln, das auf den Inputs der Produktentwickler, seiner internen Produktentwicklungsteams als auch der externen Entwickler basiert. Als Programmierstandard sollten nicht länger die Telco-spezifischen ParlayX-Schnittstellen, sondern ein stärker webbasierter Standard mit REST-basierten Schnittstellen verwendet werden. Der Betreiber muss klar erkennen, dass es in Anbetracht der unterschiedlichen Technologien der IT-Hersteller niemals einen einzigen Universal-Standard geben wird. Stattdessen sollte er sein angestrebtes Service-Portfolio als Ausgangsbasis verwenden und weit verbreitete Standards wie Flash, Flex, AJAX und Java übernehmen, die einer höchstmöglichen Anzahl an Entwicklern die Nutzung dieser Plattform ermöglicht. Es muss einen klar definierten Migrationspfad geben, der ebenfalls die unterschiedlichen Bedürfnisse der Entwickler berücksichtigt. Eine der großen Herausforderungen einer offenen Plattform ist die Erfordernis, die Portabilität der Anwendungen sicherzustellen, da in regelmäßigen Abständen mit neuen Versionen von Kernkomponenten des Systems zu rechnen ist. Es muss eine gut durchdachte Versionierungsstrategie existieren, die es sowohl dem Betreiber ermöglicht, weiterhin Patches und Upgrades freizugeben, als auch den Entwicklern, bestehende Applikationen mit neuen Funktionen und Features auszustatten.  

Wie man von dieser neuen Innovationswelle profitieren kann

Strategisch: Ein Netzbetreiber, der solch einen disruptiven Innovationsansatz zur Differenzierung in Betracht zieht, muss an mehreren Fronten kämpfen, um so seine Stärken zu nutzen und sich unverwechselbar auf dem Markt zu positionieren. Auf der strategischen Ebene ist es für einen integrierten Betreiber wichtig, bei seinen Überlegungen eher auf eine Converged-Screen-Strategie als auf einen Mobile-only-Ansatz zu setzen. Bei einem Mobile-only-Ansatz konkurriert er mit etlichen anderen Playern, die bereits über eine starke Position verfügen. Das Heimumfeld ist jedoch nach wie vor stark zersplittert und erlebt erst jetzt eine Konkurrenz von Unternehmen wie Google, Microsoft und Apple. Dies ist eine Chance, die man unbedingt ergreifen sollte. Dienste, die sich unabhängig von Ort und Umfeld direkt an den Bedürfnissen der Verbraucher orientieren, könnten für den Betreiber eine Möglichkeit sein, Applikationen in bare Münze umzuwandeln.

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