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FORTSETZUNG: Die Mischung macht's
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Die Umsetzung dieser Prinzipien in den letzten Jahren hat Deutschland und anderen modernen Volkswirtschaften eine Produktivitätssteigerung ermöglicht, die ihnen – trotz ­hoher Arbeitslöhne – die internationale Wettbewerbsfähigkeit ­sichert. Doch die Reserven, die sich aus einer Verschlankung der ­Unternehmensstrukturen und einer Konsolidierung von Prozessen erschließen lassen, sind irgendwann aufgebraucht. Deshalb werden – ganz im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses – neue Optimierungsstrategien gesucht. Business ­Mashups sind eine neue Möglichkeit, die auf eine Kombination von Lean Management-Prinzipien mit moderner IT setzt: Die  Automatisierung von Prozessen in einer Serviceorientierten ­Architektur (SOA) und das „Empowerment“ von Mitarbeitern im Sinne der Web 2.0-Flexibilität stehen im Fokus.

Business Process Automation sichert Qualität   

Business Process Automation (BPA) ist kein revolutionäres Konzept, sondern eine Technologie, die sich evolutionär ent­wickelt hat und weiterentwickelt. Schon im Jahr 1996 – parallel zu den Forschungen zum Lean Management – untersuchte das Deutsche Institut für Normung (DIN) in seinem Fachbericht 50 „Geschäftsprozessmodellierung und Workflow-Management“ den Entwicklungsstand bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen. Tools und Standards waren damals noch in den Kinderschuhen, haben aber, getrieben durch das grundlegende Leistungswachstum der IT-Plattformen, eine rasante Entwicklung erfahren. Die Reife zeigt sich in der Flexibilität der am Markt verfügbaren Lösungen, dem Durchsatz und der Skalierbarkeit bei der Automatisierung und der Verfügbarkeit von Standards, Entwicklungs- und Prozessmodellierungs-Werkzeugen.

Kern der BPA-Applikationen ist eine Business Process Engine (BPE), häufig auch als Workflow Engine bezeichnet. Diese Anwendung konzentriert sich auf die Ausführung von Prozessen. Die auszuführenden Prozesse – eine strukturierte Abfolge von einzelnen Aktivitäten - müssen entsprechend definiert werden. Die BPE reagiert auf externe Inputs, erlaubt bedingte Verzweigungen im Prozessablauf und erzeugt Outputs für andere ­Systeme oder menschliche Nutzer. Sie verknüpft bei der Abarbeitung eines vordefinierten Workflows menschliche Aktivitäten mit automatisierten Aktivitäten in angeschlossenen Applikationen. Eng mit der BPE sind Funktionen zur Überwachung – Business Activity Monitoring (BAM) – gekoppelt, die eine flexible Analyse und Qualitätsverbesserung aller ausgeführten Prozesse in Bezug auf Häufigkeit, Durchlaufzeit oder Fehlerraten erlaubt. Im Rahmen der Evolution der Business Process Automation haben sich zwei zentrale Standards entwickelt, die Business Process Modeling Notation (BPMN) und die Business Process Execution Language (BPEL). Durch BPMN und BPEL soll langfristig die Abhängigkeit von herstellerspezifischen Implementierungen reduziert und die Austauschbarkeit von Lösungen gefördert werden.    
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