DMR Magazin - Logo and Navigation

content area

Einer für alle
Schrift: - +

Einer für alle

Core-Netzwork-Strategie und Migrationschritte für ein übergangsloses Dienst-Nutzungsempfinden unter Umsetzung des „always best connected“-Ansatzes



Ausschlaggebend für den Erfolg von Diensten ist das Dienst-Nutzungsempfinden des Nutzers. Eine Vielzahl von Endgeräten und Zugangstechnologien erschwert dabei die Gewährleistung eines einheitlichen Nutzungsempfindens. Erst eine angepasste Migrations- und Entwicklungsstrategie ermöglicht es dem Betreiber, seinen Nutzern ein übergangsloses Dienst-Nutzungempfinden anzubieten.

Sprache war in der Vergangenheit der Treiber für den Aufbau des 2G-Mobilfunknetz. Durch die Fokussierung auf einen ­einzelnen Dienst wurden für den Kunden Netz und Dienst gleichgesetzt. Mit der Einführung der 3G-Technologie und insbesondere der 3.5G-Erweiterungen HSPA und EV-DO ändert sich jedoch das Bild, denn sie ermöglichen neue Dienste wie mobiles Internet, Multimedia und mobile TV-Dienste, um nur einige zu erwähnen.  

Für den Kunden existieren nun viele verschiedene Zugangsmöglichkeiten zum Internet. Diese beinhalten neben den Mobilfunktechnologien wie 3GPP1 und 3GPP2/CDMA auch Glasfaser, DSL, Kabelnetze, WLAN und WiMAX. ­Diese ­Zugangsmöglichkeiten sind derzeit noch sehr heterogen. Die dazugehörige Harmonisierung und Konsolidierung der ­Dienste-Umgebung steckt noch in den Kinderschuhen. 

Harmonisierung der Core- und Diensteseite rückt in den Vordergrund 

Unterstützt durch die Entwicklung einer Vielzahl von Zugangstechnologien spielt die Technikauswahl für den Kunden eine immer geringere Rolle. Die Dienste sind mehr und mehr entscheidend. Und diese möchte der Kunde mittels einer für ihn optimalen Zugangstechnologie erreichen. Das kann zu Hause eine andere Zugangstechnologie als unterwegs oder als im Hotel sein. Es kommt also zu einer Entkopplung der Dienste von den Zugangsnetzen. 

Trotz der immensen Investitionen seitens der verschiedenen Netzbetreiber in den letzten Jahren sind wir immer noch weit von der Erfüllung dieses Kundenwunsches entfernt. Die In­vestitionen wurden hauptsächlich im Zugangs- und Transportbereich getätigt, die Core- und Diensteseite ist jedoch noch nicht harmonisiert. So hat der Kunde immer noch verschiedene Konten und muss unterschiedliche Autorisierungsmechansismen über sich ergehen lassen. Die Ergebnisse einer Befragung, die Detecon mit der FMCA durchgeführt hat und an der 70 Prozent der FMCA-Betreiber und Hersteller beteiligt waren, überraschen deshalb nicht: Als kurzfristige Endkundentrends mit den größten Auswirkungen wurden Einfachheit durch reduzierte Komplexität und erhöhte Geschwindigkeit, drahtloser Breitbandzugang zu Hause und unterwegs sowie digitale soziale Netze identifiziert. 

Weiter

Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 7

marginal box area

Social Bookmarking

Social Bookmarking Social Bookmarking          

RSS Feeds

RSS Feeds RSS Feeds          

footer area navigation