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FORTSETZUNG: Erfolgreiche Business Transformation
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In ihrem Buch „Enterprise Architecture as Strategy“ beschreiben die Autoren Jeanne W. Ross, Peter Weill und David C. ­Robertson, wie basierend auf der Analyse des Business Operating ­Model Entscheidungen für die Gestaltung der EA getroffen werden können. Auf Grundlage ihrer empirischen Untersuchungen von großen Transformationsprojekten konnte aufgezeigt ­werden, dass erfolgreiche Unternehmen nach und nach eine sogenannte Foundation for Execution entwickeln. Diese Plattform implementiert die IT-gestützten Prozesse und Informationen je nach Integrations- und Standardisierungsbedarf von Geschäftsmodell und Differenzierungsstrategie. Mit ihrer Studie konnten die Autoren ebenfalls nachweisen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen einer passenden Foundation for Execution und der Profitabilität des Unternehmens, der ­Time-to-Market, dem Wirkungsgrad von IT-Investitionen, dem Ausfallrisiko ­kritischer Systeme sowie einer deutlich ­höheren Zufriedenheit des Senior Managements mit der IT besteht. Eine implementierte ­Foundation for Execution kann für ein Unternehmen also das Differenzierungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern sein.

Zur nachhaltigen Umsetzung einer Foundation for Execution, also einer effizienten Geschäftsplattform aus Prozess- und IT-Bausteinen, müssen im Rahmen der Governance in der Regel prozessuale Anpassungen vorgenommen werden. In vielen Unternehmen werden noch immer IT-Entscheidungen entweder von der IT oder den Fachbereichen ohne direkte, zeitnahe Einbeziehung des jeweils anderen getroffen. Da außerdem oft kein übergreifendes Management von strategischen Anforderungen  – im Vergleich zu operativen Anforderungen aus dem Tagesgeschäft – etabliert ist, werden dann Projektentscheidungen aus lokaler Sicht getroffen, die den Aufbau einer eigentlich notwendigen, integrierten und standardisierten Geschäftsplattform verhindern und damit der Geschäftstätigkeit und Differenzierungsstrategie des Gesamtunternehmens schaden.

Ein tatsächlich übergreifendes Anforderungsmanagement kann aber nur entstehen, wenn einfach nachvollziehbare, sowohl für Fach- als auch IT-Seite verständliche Ordnungsstrukturen – zum Beispiel Business Capabilities – vorhanden sind. Diese müssen dann unternehmensweit gültig sein. In unseren EAM- und Transformationsprojekten hat es sich bewährt, hierbei das Konzept des Capability-based Planning zu verwenden. Durch die Strukturierung eines Geschäftsmodells nach den dazu benötigten Geschäftsfähigkeiten (Business Capabilities) wird ein übergreifender Ordnungsrahmen gespannt, der sowohl die sprachliche Brücke zwischen den unterschiedlichen Unternehmensbereichen als auch den Ordnungsrahmen zur Transformation der Architektur bildet. Jetzt können Anforderungen klar fachlich strukturiert und den richtigen Elementen zur Umsetzung in der digitalen Geschäftsplattform zugeordnet werden.

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