DMR | Detecon Management Report
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Flexibler und transparenter
Multi-Layer-Tools für die Netzanalyse und -planung
Dienstqualität, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auch in den Netzen der nächsten Generation nicht selbstverständlich, sondern bedürfen einer gründlichen Analyse und Planung der verschiedenen Netzkomponenten. Im Zusammenspiel unterschiedlicher Protokolle die Übersicht zu bewahren, wird eine enorme Herausforderung für die Telekommunikations-Ingenieure sein. Es bleibt kaum Zeit, sich mit den Details auseinander zu setzen. Multi-Layer-Tools für die Analyse und Planung von NGN können dabei helfen, der wachsenden Komplexität durch Flexibilität und Transparenz im täglichen Einsatz zu begegnen.
Die Herausforderung
Wenn Netzbetreiber über die Einführung von Technologien der nächsten Generation sprechen, haben sie zunächst das technologische Konzept im Blick. Wie funktioniert das alles miteinander? Schließlich basiert ein NGN nicht nur auf dem Internet-Protokoll, sondern auf einer größeren Zahl weiterer Protokolle mit vielen herstellerspezifischen Merkmalen. Die wenigen verfügbaren Fachleute sind meist schon gut ausgelastet, um alles erst zum Laufen zu bringen.
Spätestens wenn aber eine strategische Planung und vielleicht auch noch eine genaue Dokumentation der Migration zu neuen Strukturen erfolgen sollen, sehen sich viele Netzbetreiber mit folgenden Problemen konfrontiert:
> Bereits bei der Planung fehlen Tools, die übergreifend über mehrere Technologie-Schichten das Routing der Verbindungen mit zielgerichteter Ersatzschaltung und die entsprechende Auslegung der Kapazitäten im Netz unterstützen. Im Einsatz sind hingegen sehr oft immer noch einfache Excel-Tabellen, Powerpoint- oder Visio-Grafiken oder kleine „selbstgebastelte" Datenbanken.
> Es fehlen offene und zusammenhängende Netzmanagement-Systeme. Wird die Gerätetechnik von unterschiedlichen Herstellern geliefert, werden zwangsweise im Netz auch unterschiedliche Management-Systeme installiert, die nur „ihre" Technik kennen. Die Verfolgung einer Verbindung von Ende zu Ende über mehrere solcher Systeme ist ohne weiteres nicht möglich. Bereits bei der Einrichtung entsteht hoher manueller Aufwand. Der Abgleich der Daten untereinander ist oft nicht möglich, da offene Schnittstellen (z.B. per Simple Network Management Protocol, SNMP) erst von wenigen Herstellern unterstützt oder aus sicherheitsorientierten Überlegungen nicht aktiviert werden.
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