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Generationswechsel
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Generationswechsel

Wie man den Übergang zwischen zwei Technikgenerationen sanft gestalten kann



Der Übergang zwischen zwei Technikgenerationen stellt sowohl für den Netzbetreiber als auch für den Infrastrukturanbieter eine Herausforderung dar. Während in der Vergangenheit die neue Technik neben der alten installiert wurde, kommt es zukünftig darauf an, die bereits vorhandene Installationsbasis stärker mit einzubeziehen. Das neue Netz benötigt die Fähigkeit, effektiv zu „netzwerken“, um diese Herausforderung zu bewältigen.

Kommunikationsnetzwerke werden ständig weiterentwickelt. In Abständen von acht bis zehn Jahren stehen die Mobilfunk­firmen jedoch vor grundlegenden strategischen Entscheidungen. In diesem Zyklus vollzog sich bisher die Einführung einer ­neuen Generation von Mobilfunktechnik. War es zu Beginn der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts die zweite Generation, die Einzug in den Lebensalltag vieler Menschen hielt und nicht zuletzt die Voraussetzung für den Durchbruch im Massenmarkt schuf, markierte die Einführung der dritten Generation zu Beginn dieses Jahrtausends die erstmalige Bereitstellung von breitbandigen Datendiensten für den mobilen Nutzer. Aktuell nähert sich die Branche nun wieder einem Gabelpunkt: Sie hat die Frage zu beantworten, welcher Technologiestandard bei der nächsten Generation von Mobilfunktechnik – wir sprechen von der vierten Generation – zum Zuge kommen wird. 

Mehrere Kandidaten wurden ins das globale Wettrennen um den vorherrschenden Standard geschickt. Zwei ­Vertreter ­kristallisieren sich mittlerweile als Favoriten heraus, um ab 2010 kommerziell nutzbare Dienste zu realisieren, die die ­Leistungskriterien der vierten Generation erfüllen: Dem von der 3GPP ent­wickelten LTE-Standard als offiziellen Nach­folger von UMTS und dem unter dem Etikett „Mobile WiMAX“ bekannten Standard IEEE 802.16e werden die besten ­Chancen eingeräumt. Ohne auf die augenblickliche Diskussion der Chancenbewertung für einen dieser Kandidaten näher einzugehen, ist es äußerst interessant zu fragen, welche Strategien Netzbetreiber und Hersteller verfolgen, um den geplanten Übergang  zwischen den bereits etablierten Netzen der dritten Generation und der kommenden vierten Generation zu bewerkstelligen. Denn dieser Übergang stellt sich in vielen Aspekten anders dar.  

Die Standardisierung setzt die Rahmenbedingungen 

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