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FORTSETZUNG: Generationswechsel
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Der Zeitpunkt der Markteinführung, der mit dem Zusammenbruch der so genannten Internetblase zusammenfiel, markierte sicherlich nicht die besten Startvoraussetzungen. Aber auch die in der ersten Ausbaustufe realisierten Bandbreiten von maximal 384 kbit/s zum Endnutzer beziehungsweise maximal 128 kbit/s vom Endnutzer zum Netzwerk hin konnten zum damaligen Zeitpunkt mit den im Festnetz auf Basis der DSL-Technik bereits verfügbaren Raten von ein beziehungsweise zwei Mbit/s in Richtung des Endnutzers nicht mehr wirklich konkurrieren. Die Konsequenz war eine eher verhaltende Akzeptanz seitens der Kunden mit deutlich spürbaren Folgen für die Telekommunikationsanbieter: Milliardenschwere Investitionen in Lizenzen und Netzwerktechnik brachten nicht die erhoffte Rendite. 

In dieser Situation zeigt sich aber eine wesentliche Stärke des Standards: Er war und ist erweiterbar. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis sorgfältiger Standardisierungsbemühungen, welche durch die strikte Anwendung von Prinzipien gekennzeichnet ist. Dazu gehört eine sehr präzise Definition der zu erbringenden Leistungsmerkmale einerseits und eine möglichst generische Beschreibung der Realisierung andererseits, um die spätere Produktdifferenzierung durch die Hersteller nicht unnötig einzuschränken. Besonderes Augenmerk ist selbstverständlich den Austauschpunkten zu widmen, über die in der späteren Realisierung die Signalisierungs- und Nutzdaten zwischen den Produkten verschiedener Hersteller geführt werden. Jeglicher Interpretationsspielraum ist zu vermeiden, um einen reibungslosen Betrieb in einem Netzwerk bestehend aus Knoten, die von verschiedenen Herstellern stammen, zu gewährleisten.  

Intelligente Verknüpfung von Netzwerktechnologien bringt Mehrwert 

Beispielhaft sei bezüglich des UMTS-Standards angeführt, dass es mit dieser Standardisierungsphilosophie gelang, große Teile des Kernnetzwerkes sowohl in der leitungs- als auch in der ­paketvermittelten Domäne zumindest von der Hardware her vom GSM-Standard beziehungsweise deren weiterentwickelten Stufe GPRS/EDGE  zu übernehmen und durch eine Aktualisierung der Software für den neuen Standard zu qualifizieren. Diese Netzknoten beherrschen das Netzwerken also offensichtlich sehr effektiv, sind sie doch in der Lage, Aufgaben über den ursprünglich definierten Netzwerkbereich hinaus zu übernehmen. 

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