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FORTSETZUNG: Generationswechsel
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Bevor diese neuen Strategien näher beleuchtet werden ­(siehe Abbildung 1), ist es sinnvoll, den Faktor Zeit einer gesonderten Betrachtung zu unterziehen, wird er doch eine gewichtige ­Rolle bei der weiteren Entwicklung Richtung 4G spielen.

 

Nach ­jetziger Einschätzung wird in den nächsten beiden ­Jahren die kommerzielle Indienststellung von drei 3GPP-Releases statt­finden. Dabei handelt es sich nicht nur um die beiden zukünftigen HSPA-Evolutions­stufen, sondern mit LTE auch um den ersten Vertreter der vierten Generation. Die Netzbetreiber als potenzielle Abnehmer werden also innerhalb eines kurzen Zeitraums die Entscheidung fällen müssen, ob und wann sie die dazu konformen Produkte in ihren Netzwerken ein­führen möchten. Auf den ersten Blick scheint es eine sehr große ­Herausforderung zu sein. Auf den zweiten Blick wird aber deutlich, dass der Betreiber zusätzliche Handlungsoptionen gewinnt, die auch darauf aufbauen, dass Produktstrategien implementiert und Netzwerkarchitekturen geschaffen werden, die die Integration aufgrund des Rückgriffs auf die Fähigkeit zum Netzwerken ­bewerkstelligen. 

Bündelung der Betreiberinteressen 

Netzwerkbetreiber haben gelernt, dass ein effektives Netzwerken auch innerhalb ihrer Interessensgemeinschaft notwendig ist, um sich innerhalb der Standardisierungsgremien ein größeres Gehör zu verschaffen. Die Adressaten sind erkennbar die Infrastrukturanbieter, die dazu aufgefordert werden, die Betreiberinteressen frühzeitig bei der Festlegung der Produktstrategien und in der Realisierungsphase zu berücksichtigen.  

Ein gutes Indiz dafür ist die Gründung der Next Genera­tion Mobile Network Alliance (NGMN) durch die namhaften ­Mobilfunkbetreiber China Mobile, NTT Docomo, Sprint ­Nextel, Vodafone Group, KPN, Orange und T-Mobile. Das erklärte Ziel dieses Zusammenschlusses ist offensichtlich die Bündelung der Betreiberinteressen bereits in der Standardisierungsphase für die nächste Generation. Dabei geht es nicht um die eigentliche Auswahl der zum Einsatz kommenden Technik. Die Realisierungsphase wird vollständig ausgeklammert. Die Allianz betont sehr nachdrücklich, dass sie keine Empfehlung für die zur Diskussion stehenden Kandidaten aussprechen möchte und verpflichtet sich diesbezüglich zu strikter Neutralität. Vielmehr ist es die Zielsetzung, Kriterien zu identifizieren, die ein zukünftiger Mobilfunkstandard erfüllen muss, um dessen Erfolg im globalen Maßstab sicherzustellen.  

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