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Outsourcing-Governance hält Unternehmen wettbewerbsfähig



Bei einem Outsourcing-Vorhaben muss den Beteiligten bewusst sein, dass sich das Risikoprofil der übernehmenden Organisation entsprechend ändern kann. Durch Einführung eines Governance-Prozesses wird dieser Risikoübergang Bestandteil der Outsourcing-Transaktion. Dies unterstützt den kontinuierlichen Betrieb, so dass das auslagernde Unternehmen bei kontrolliertem Risiko wettbewerbsfähig bleibt.

Der steigende Wettbewerbsdruck, eine dünne Kapitaldecke sowie fehlende Personalressourcen bewegen immer mehr Unternehmen dazu, ganze Geschäftsprozesse und die dazugehörende IT auszulagern. Die Kosten, um eine interne technische Expertise für einen 24x7x365-Betrieb vorzuhalten, stiegen auf ein beträchtliches Ausmaß an, die ein globaler dynamischer Markt verlangt. Eine mögliche strategische Antwort ist eine Auftrennung der Wertschöpfungsketten und die Auslagerung der Bereitstellung bestimmter Services an Drittanbieter. Das Outsourcing von einigen oder allen IT-Services wird als ein Weg gesehen, die Kosten für die IT einzudämmen beziehungsweise zu senken und gleichzeitig die Gewinne zu erhöhen. Outsourcing wurde damit zu einer Milliarden-Industrie, die bereits von 75 Prozent der IT-Organisationen nutzen ( META Group, „Proactive Planning: A Prerequisite for succesful Sourcing”, 2004).

Outsourcing ist eine Frage der Verantwortung

Eine Vorstellung ist, dass durch das Outsourcing bessere und schneller verfügbare Services bereitgestellt werden, die den Anforderungen schneller gerecht werden, da die Anbieter durch die Adaption von technologischen Evolutionen schneller Vorteile ziehen können. Eine weitere Vorstellung ist, dass durch die Spezialisierung des Outsourcing-Anbieters besser Schritt gehalten wird mit den regulatorischen Anforderungen und Weiterentwicklungen, speziell im Hinblick auf die Globalisierung. Regulierungsanforderungen mit äußerlich ähnlichen Inhalten erfordern aber substantiell unterschiedliche, manchmal widersprüchliche, Maßnahmen. Der einzige Weg, eine konsistente Provisionierung für die Nutzer der Services sicherzustellen, ist die Implementierung einer Instanz und Mechanismen, der die Schnittstelle zwischen Kunde und Lieferant steuert.

Diese Faktoren trugen maßgeblich dazu bei, die Risiken, die durch die Regulierung aufgetreten sind, zu reduzieren. Der Trend bezüglich der Regulierungsbestrebungen ist, nicht Unternehmen als Ganzes in die Pflicht zu nehmen, sondern verantwortliche Individuen in der Unternehmensorganisation als Verantwortliche zu identifizieren. Als Konsequenz versuchen Unternehmen nun, diese persönliche übertragene Verantwortung, die mehrheitlich auf C-Level zugeordnet wird, wiederum partiell auf Anbieter zu übertragen. Dabei ist allerdings sicherzustellen, dass diese Verantwortung bei einem Outsourcing in der Beziehung Servcie-Provider-Kunde zuverlässig übertragen wird. 

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