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FORTSETZUNG: Gut geteilt ist doppelt gewonnen
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Für Regulierer liegt der Fokus auf einer verbesserten Effizienz der eingesetzten Ressourcen und auf dem Nutzen für die Kunden einschließlich eines schnellereren Zugangs zu den Diensten sowie auf einer größeren Netzabdeckung. Behinderungen des Wettbewerbs gilt es auf jeden Fall zu vermeiden. Die Senkung der Betriebskosten findet ihren Ausdruck in niedrigeren Preisen für neuere Dienste. Zunehmend wichtig sind die umweltfreundlichen Auswirkungen, die aus den Sharing-­Abkommen resultieren, beispielsweise weniger Funkmasten oder geringerer Energieverbrauch.

Für Zulieferer sind mögliche Folge-Agreements, zum Beispiel Managed Services, und erweiterte Möglichkeiten durch einen Zugang zu allen beteiligten Betreibern hervorzuheben.  

Stakeholder-Management muss zum frühestmöglichen Zeitpunkt vor der Implementierung des Sharing-Agreements einsetzen.

Kulturelles Change Management: Transition und Transforma­tion im Hinblick auf das angestrebte Sharing Agreement können kostspielig und störend sein, wenn sie nicht professionell durchgeführt werden. Parallel zur Umsetzung des Network-Sharing sind die Betreiber gefordert, den damit einhergehenden kulturellen Wechsel von innen heraus zu planen und abzustimmen, um einen effizienten Betrieb zu ermöglichen. 

Kulturelles Change Management erstreckt sich auf Personal, Prozesse und Systeme. Die Umsetzung muß mit vollständiger Unterstützung des Top-Managements erfolgen und einer systematischen Methodik folgen mit Einschätzung der Ist-Situation, Entwicklung einer klaren Change-Strategie und eines Projektplans, guter Mitarbeiterkommunikation, professioneller Ausführung, kontinuierlicher Überprüfung und Verbesserung.    

Mit der zwischen den Sharing-Parteien stattfindenden neuen Kooperation ergeben sich aufgrund der Unterschiede in der ­Organisationsstruktur, HR-Richtlinien, Führungsstile, Arbeitsprozesse, Arbeitskultur und Qualitätsstandards neue Herausforderungen – insbesondere wenn Mitarbeiter zu neuen Teams oder gemeinsamen Einheiten verschmolzen werden. Gemeinsame Prozesse und Richtlinien müssen erarbeitet und auf Vertrauen basierende Arbeitsbeziehungen gefördert werden.  

Abhängig vom Ausmaß der operativen Änderungen und Interaktionen kann der Zeitraum von der Planung bis zur Durchführung der Änderung drei bis sechs Monate betragen. Es können weitere drei bis neun Monate verstreichen, bis sich eine allgemeine Akzeptanz durchgesetzt und eine gemeinsame positive Arbeitsatmosphäre etabliert hat.

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