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FORTSETZUNG: Gut geteilt ist doppelt gewonnen
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Ausstiegsstrategie: Betreiber, die ein Sharing-Abkommen abschließen, müssen Aufwand in die Planung der Ausstiegsoptionen investieren, die einen wichtigen Bestandteil des Abkommens selbst bilden. Trennungen sind schmerzhaft und es gibt keine Garantie dafür, dass eine Sharing-Partnerschaft erfolgreich sein wird oder lange bestehen bleibt. Es ist daher erforderlich, Ausstiegs­mechanismen zu definieren, die die Verantwortlichkeiten der Betreiber während der Übergangsphase als auch die ­Übertragung gemeinsamer ­Assets und deren Bewertung einschließen. Zieht man die zwischen den Sharing-Partnern bestehende gegenseitige Abhängigkeit und das Eingehen einer langfristigen Zusammenarbeit in Betracht, muss ein möglicher Vertragsausstieg bei Nichterfüllung sowohl auf dem Papier als auch in der Realität eine glaubhafte Bedrohung darstellen, insbesondere für den eine Auflösung verursachenden Partner.

Eine Ausstiegsoption sollte den Betreibern eine Umstellung ­auf individuelle Netze ermöglichen, wenn die Beweggründe für das Sharing nicht länger existieren.   


Erschienen in DMR 01/2010

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