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Gutes Klima
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Gutes Klima

Die Umwälzungen im Energiebereich bedeuten mehr als nur die Entwicklung eines großvolumigen M2M-Absatzmarktes



Vielfältige energieeffizienzfördernde Produkte und Dienstleistungen adressieren bereits jetzt einen Markt von beachtlicher Größe. Obwohl dieser Sektor oberflächlich betrachtet außerhalb des Fokus von Telekommunikationsunternehmen liegt, bietet er doch attraktive Chancen für neue Mehrwertdienste.

Durch die weltweite Diskussion zum Klimaschutz sowie eine zunehmende gesellschaftliche Sensibilität gegenüber Umweltfragen motiviert ist die Verbesserung der Energieeffizienz derzeit eine der zentralen Forderungen an die Entwickler und Anwender technischer Systeme. Längst hat sich die produzierende Industrie dem Thema gestellt und offeriert erfolgreich energiesparende Geräte. Selbst in der eher auf Wachstum und ­Leistungssteigerung setzenden ICT-Welt ist das Thema inzwischen angekommen und sogenannte Green-IT-Geräte sind verfügbar.

Von Telekommunikationsdienstleistern wird dieser Markt aber kaum adressiert. Die Unternehmen verstehen Energieeffizienz bisher lediglich als Mittel, Kosten im Betrieb von Kommunikationstechnik zu senken. Sehrwohl ergeben sich hier aber weitere Chancen, die Kernkompetenzen der Telekommunikationsunternehmen zu nutzen, um lukrative Mehrwertdienste anzubieten, die den allgemeinen Trend zu einer Erhöhung der Energieeffizienz ansprechen.

Telekommunikationsmehrwertdienste in der Energieversorgung

Vielversprechende Ansatzpunkte für Mehrwertdienste bietet derzeit der Energieversorgungssektor. Die technischen Strukturen für die Energieerzeugung und Verteilung befinden sich seit einiger Zeit im Umbruch. In der Vergangenheit war die Energieversorgung beherrscht von wenigen Großkraftwerken und streng hierarchisch aufgebauten Energieverteilnetzen. Eine Netzsteuerung und insbesondere die Sicherung einer gleichbleibenden Stromqualität waren überschaubare Aufgaben. Die Förderung regenerativer Energiequellen verlangt heute aber nach anderen Strukturen. Bei Energieerzeugern, die regenerative Quellen nutzen, handelt es sich oftmals um vergleichsweise ­kleine dezentrale Anlagen wie Wasser- und Windkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen. Dies stellt einen großen Unterschied zu den großen traditionellen Kraftwerken dar, die sich auf ­wenige Standorte verteilen. Erschwert allein schon die Vielzahl und Dezentralität dieser Anlagen eine Netzsteuerung, so wird die Komplexität der Steuerung zusätzlich durch die kaum zu prognostizierende Stromliefermenge dieser Anlagen erhöht. Der Grund besteht in der Abhängigkeit dieser Anlagen von den ­aktuellen Windverhältnissen oder der Sonneneinstrahlung. Um auch unter diesen erschwerten Randbedingungen die Strom- und Netzqualität sicherstellen zu können, sind neue Netz­konzepte wie das „Smart-Grid“-Konzept erforderlich.

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