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Hochsaison (II)
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Hochsaison (II)

Interview mit Dr. Stefan Schloter, CIO der T-Systems International GmbH

Dr. Stefan Schloter, CIO der T-Systems International GmbH, sprach mit dem DMR über das Effizienzprogramm, das innerhalb seiner Organisation sehr erfolgreich seit April 2009 durchführt wird.

DMR: Welche IT-Initiativen eignen sich am besten, um IT-Kosten ohne Beeinträchtigung der Qualität und Erbringung von IT-Services zu senken?

S. Schloter: In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation haben alle CIOs den Druck, die IT-Kosten zu senken. Erschwerend kommt hinzu, dass auf der Fachseite die Qualität der IT-Unterstützung der Geschäftsprozesse sichergestellt bleiben muss. Aus meiner Sicht sollte der Fokus der Maßnahmen auf den IT-Kosten für „Run the Business“ liegen. Eine Senkung dieser Kosten schafft Freiräume für „Change the Business“. Damit können mehr IT-Veränderungen realisiert werden, die auf den Unternehmenserfolg und die Prozesseffizienz einzahlen. In Wachstumsphasen kann dann zudem schneller auf Veränderungen reagiert werden.

DMR: Was ist Ihre Zwischenbilanz bezüglich der gesetzten Ziele und der gewählten Vorgehensweise im Effizienzprogramm?

S. Schloter: Ich bin ich sehr zufrieden damit, wie das Programm aufgesetzt wurde. Wichtig ist der ganzheitliche Ansatz, der den kompletten Kostenblock auf den Prüfstand stellt, angefangen beim Betrieb über die Infrastruktur bis hin zu den Kosten für Arbeitsplatzsysteme. Auch die Mechanik zur Steuerung und Nachverfolgung der Maßnahmen ist hilfreich, insbesondere die Härtegradmethodik, die dafür sorgt, dass Maßnahmen in den einzelnen Stufen von der Ideenbildung bis zur harten Umsetzung überwacht werden.

DMR: Was waren die größten Herausforderungen und Erfolgsgeschichten bisher?

S. Schloter: Eine Herausforderung ist es, die richtigen Maßnahmen zu identifizieren. Das ist in der Anfangsphase wichtig, um schnell Fahrt aufzunehmen. Später muss daran mit hoher Kontinuität weiter gearbeitet werden, um nicht den Schwung im Programm zu verlieren. Zudem denke ich, dass erfolgreiches bereichsübergreifendes Arbeiten vom Fachbereich bis zum Lieferanten wichtig ist. Nur so können die kompletten Potenziale gehoben werden. An dieser Stelle ist vor allem unorthodoxes Denken zur Identifizierung von Maßnahmen wichtig, um eingetretene Pfade zu verlassen. Potenziale haben wir erfolgreich bei der Büroinfrastruktur und in den Netzkosten gehoben, aber auch im Rechenzentrumsbetrieb durch Umstellung auf das Dynamic Services Offering der T-Systems. Diese Maßnahmen sind natürlich sehr erfreulich, da die Kosteneinsparungen direkt an der Außenkante ergebniswirksam werden.

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