DMR | Detecon Management Report
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In drei Schritten zum Erfolg
Gewachsene IT-Applikationslandschaften: Eine Herausforderung für die IT-Strategie
In vielen Unternehmen sind die IT-Applikationslandschaften über viele Jahre historisch gewachsen. Dies führt in der Regel zu einer nicht immer ausreichenden Unterstützung der operativen Abläufe durch die IT, mangelnder Flexibilität, hoher Komplexität und geringer Zukunftsorientierung. Weitere Herausforderungen ergeben sich durch eine stärkere Orientierung an internen und externen Kunden, bedingt durch kürzere Produktlebenszyklen sowie die Auswirkungen der Globalisierung. Neue Entwicklungen im Bereich der Technologie – zum Beispiel die neue Generation der Enterprise Resource Planning (ERP) und moderne Architekturkonzepte (SOA) - fordern die IT-Verantwortlichen zusätzlich heraus.
Die Informationstechnologie ist ein entscheidener Faktor für den Wettbewerbsvorteil von Unternehmen: durch Automatisierung lässt sich die Geschwindigkeit der operativen Abläufe erhöhen und durch eine flexible IT-Architektur lassen sich neue Geschäftsfelder schneller und besser erschließen. Mehr denn je ist die IT zu einem kritischen Erfolgsfaktor geworden. Die Gestaltung einer zukunftssicheren und flexiblen IT-Applikationsstrategie erfordert dabei die Adaption der übergeordneten Geschäftsstrategie, die Identifikation von Werttreibern und die Analyse der operativen Abläufe. Das Ergebnis ist eine Business Aligned Application Strategy (BAAS), die die konsequente Ausrichtung der IT-Applikationslandschaften am Geschäft garantiert (IT-Alignment). Die Entwicklung einer BAAS erfolgt in drei Phasen: der Analysephase, der Entwurfsphase und der Implementierungsphase.
Analysephase
Zunächst ist es erforderlich, die vorhandene Situation und die bestehenden IT-Landschaften zu untersuchen. Die Analyse kann auf bestimmte Funktionsbereiche einer Unternehmung (z. B. Einkauf, Produktion), auf ein bestimmtes Geschäftsfeld oder auch auf bestimmte Standorte fokussiert werden. Sie umfasst drei Schritte: die Identifikation der Werttreiber, die Aufnahme der IT-Applikationslandschaft und die Dokumentation der Geschäftsprozesse.
Die Identifikation der Werttreiber macht transparent, welche Funktionalitäten und Daten erfolgskritisch für das Geschäft sind. Ein Werttreiber bei einem Wertpapierhandelshaus kann beispielsweise die Verfügbarkeit von Aktienkursen aller Börsen in Echtzeit sein. Je nach Unterstützungsqualität dieser Werttreiber durch die IT lassen sich bereits erste Handlungsfelder und Empfehlungen ableiten.
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