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Intelligente Helfer erobern die Welt
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Intelligente Helfer erobern die Welt

Die Renaissance der künstlichen Intelligenz



Künstliche Intelligenz – nach euphorischen Erwartungen vor 20 Jahren und vielen Rückschlägen steht eine Renaissance bevor. Automatische Spracherkennung, regelbasierte Systeme, neuronale Netze und Mustererkennung haben sich schon jetzt in Internet-Suchmaschinen, Einkaufsportalen oder Computerspielen etabliert. Die wachsende Vernetzung, beinahe unlimitierte Rechenleistung in der Cloud, Lernalgorithmen und innovative Programmierverfahren schaffen in Zukunft ein neues Eco-System für die Umsetzung intelligenter Schnittstellen und Dienste.

Lernen Sie noch Fremdsprachen? Das ist vielleicht schon bald eine unnötige Anstrengung. In Zukunft übersetzt das Mobil­telefon für Sie simultan. Und das nicht nur in einer Sprache, sondern in allen Sprachen, die global eine Bedeutung haben. Ihre chinesischen Geschäftspartner werden sich ­freuen. ­Forschungseinrichtungen und Firmen wie Google arbeiten ­bereits heute an den ersten praktischen Applikationen (http://googleblog.blogspot.com/2011/01/new-look-for-google-translate-for.html).

Das ist nur ein Beispiel für einen neuen Abschnitt des digitalen Zeitalters, in dem der digitale Assistent tatsächlich persönlich wird. PDAs (Personal Digital Assistant) sind spätestens nach dem Erfolg des iPhones und des Blackberrys in jedem Haushalt zu finden. Die tragbaren Computer, die Anfang der 90er Jahre von verschiedenen Herstellern wie Palm, Apple oder RIM eingeführt wurden, haben nach der Verschmelzung mit Mobiltelefonen den Durchbruch geschafft. Die kleinen Helfer versorgen uns überall mit Email, Internetzugang und schließen den Medienbruch zwischen der Terminverwaltung auf dem Bürorechner und dem tragbaren Papierkalender. Ladbare „Apps“ erweitern den Funktionsumfang täglich in neue Richtungen. Noch ist die Leistung der persönlichen Assistenz auf einfache Aufgaben ­beschränkt. Diese Schranke wird fallen. In den nächsten 20 Jahren werden digitale Systeme zu tatsächlichen Assistenten des Benutzers werden. Sie werden ihm nicht nur helfen, sprachliche Barrieren zu überwinden, sondern entwickeln sich zum individuellen Ratgeber und Agenten. Der Schlüssel zu dieser Entwicklung ist der Einsatz der künstlichen Intelligenz – kurz KI.

Erste Forschungsvorhaben unterschätzten Komplexität

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