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FORTSETZUNG: Objektivität statt Bauchgefühl
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Bei der strategischen Definition von Standards für Informationssysteme, deren Applikationen und den dazu verwendeten IT-Infrastrukturkomponenten ist es notwendig, die genaue Rolle der eingesetzten Informationstechnologie bei der Wertschöpfung innerhalb der Unternehmensprozesse zu verstehen und deren Wertbeitrag kontinuierlich auszuweisen.

Die Werterzeugung ist, wie in Abbildung 2 gezeigt, durch die Leistungsfaktoren und die organisatorischen Aspekte von der Investition oder den Erzeugungskosten getrennt.

Die genauen Kosten und /oder Investitionsanteile werden durch den Bezug oder den Einsatz von Kompetenzen und Ressourcen mittels Prozess- und Ressourcensteuerung durch die Organisation kontrolliert und erbracht.

 

 

Die Investitions- und Betriebsaufwende für den angestrebten Betrieb - zum Beispiel die Voraussetzung der 99,99 prozentigen Systemverfügbarkeit oder weniger als eine Stunde Ausfall pro Jahr - werden über den Umweg von negativen Konsequenzen der Service Unverfügbarkeit bestimmt, also Kosten pro Stunde Ausfall. Diese Entkopplung leitet aber nicht automatisch die Wertschöpfung der Anwendung ab.  

AII hilft, Transparenz in die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Leistungsfaktoren und den organisatorischen Abhängigkeiten bringen. Dies kann zum Beispiel durch die Verknüpfung der Anschaffungs- und Installationskosten per System in Bezug zum erreichten Verfügbarkeitslevel geschehen.

Die folgende Begriffsklärung klärt die verwendeten Begriffe im Zusammenhang mit Application Infrastructure Intelligence:

IT-Infrastruktur ist die Basis aller geteilten IT-Fähigkeiten, welche andere Business-Systeme als Grundlage nutzen. Damit ist IT-Infrastruktur nicht nur eine Sammlung von Servern, Netzwerken, Middleware oder die Versorgung mit Kühlung und Spannungsversorgung. Vielmehr gehören auch installierte und operationale Softwareprodukte und Applikationen wie zum Beispiel Support Systeme und auch Enterprise Systeme zur Kategorie von IT-Infrastruktur. Aus diesem Grund kann synonym für eine übergreifende Sicht auf die IT-Infrastruktur auch von der Application Infrastructure gesprochen werden.

Intelligence beschreibt im Kontext von AII die Fähigkeit, aus einer Menge von verteilt vorliegenden Daten mittels Verknüpfung unterschiedliche Sichten und Informationen filtern zu können. Mittels dieser Aufbereitung von Daten können Ad-hoc Fragestellungen ohne eine langwierige Datensammlung bei Bedarf erhoben werden. Ein weiteres Ziel von Intelligence ist die Ausprägung einer flexiblen und zukunftsorientierten Architektur zur Informationsbereitstellung. Es soll ein “single point of truth” mit hoher Datenqualität und einem effizienten, aber auch flexiblem Metadatenmodell dargestellt werden. Ein Beispiel für Systeme mit solchen Fähigkeiten sind die Management Information-Systeme, welche als Business Intelligence oder Data Warehouses bekannt sind.

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