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FORTSETZUNG: Objektivität statt Bauchgefühl
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Die Klassifizierung von Anwendungssystemen nach deren Geschäftsrelevanz unterteilt alle existierenden, geplanten und potenziellen Applikationen in vier Kategorien: Strategisch, High-Potential, Key Operational und Support. Diese Kategorisierung wird im Folgenden mehrfach referenziert und ist ein Hilfsmittel für das AII übergeordnete Thema des Application Portfolio Managements.

 

 

 

Im zentralen Fokus des AII stehen die Key Operational Systeme. Gleichwohl wird das AII-Konzept ausschließlich durch Support Systeme realisiert. Voraussetzungen für AII schaffen  

Als Voraussetzung für eine Infrastructure Intelligence werden folgende Rahmenbedingungen angenommen:

· Es existiert eine operative IT-Organisation, welche nach geordneten Prozessen Systeme implementiert.

· ITIL und CMMI-Grundlagen sind bekannt und werden zum Teil umgesetzt. (Capability Level 2 nach CMMI Continuous Representation2 sowie Teile des ITIL-Core Service Management3 mit den Bereichen Service Design, Service Transition und Service Operation).

· Ein loser Verbund von operativen Support Systemen, zum Beispiel eine Datenbank zum Speichern von Inventardaten oder Performance-Historien, ist bereits eingeführt und wird genutzt.

· Key Operational-Systeme sind implementiert und werden auf Basis eines strukturierten Betriebsprozesses in der Organisation gepflegt und auch optimiert.

· Die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen und Systemen ist als strategisches Ziel erkannt, ein entsprechendes Management Buy-In liegt vor.

Die Verwendung der folgenden Methoden eines strategischen Infrastructure und Architektur Managements sind ebenfalls für die Umsetzung des AII Konzepts notwendig: Architekturen, welche die aktuelle, physische Infrastruktur beschreiben und wenn möglich auch zukünftige Konfigurationen ausweisen; Topologien der physischen Infrastruktur inklusive von Ortsangaben; allgemeine Modelle mit Informationen über Prozesse und Organisationsstruktur der Nutzer von Systemen; eine technologische Architektur mit einer Repräsentation der Hardware Komponenten und Software Blöcke, aus dem Blickwinkel wie die Applikationen mit Informationen die Geschäftsbereiche unterstützt; Regeln und Standards, welche die technologischen Aspekte für Bezug, Betrieb und Support von IT Infrastruktur abdecken (inklusive Sourcing, Verträge, SLAs, Verfügbarkeit und Katastrophenregelungen und vor allem Sicherheitsrichtlinien für Zugriff und Datennutzung).

AII–Konzept erlaubt Bewertung verschiedener Szenarien
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