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FORTSETZUNG: Objektivität statt Bauchgefühl
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Gegenstand des Change Impact Management (CIM) ist das Definieren und Ausführen eines Prozesses zur strukturierten Erfassung des Inventars und Assets. Diesem Prozess muss eine definierte Datenstruktur zugrunde liegen, welche flexibel genug ist, unterschiedliche Assetklassen zu verwalten. Zusätzlich muss ein Inventory–System, das verschiedene Sichten auf eine Konfiguration zulässt - technische Verknüpfung, logische Verknüpfung, Produkt und Vendor-Abhängigkeiten - implementiert und betrieben werden. Es sollte ein Basissystem für das Endziel (CIM-DB) angelegt werden, welches die zukünftigen Ausbaustufen und benötigten Fähigkeiten umsetzen kann. Neben den Supportsystemen sollten auch Struktur und Arbeitsweise des Change Advisory Boards festgelegt werden. Dieses Board ist frühzeitig bei der Definition der kritischen Erfolgsfaktoren einzubinden. Aufbauend auf vorhandenen Messmethoden kann hier die zukünftige Entwicklung verprobt werden. 

Direkte Datenerhebung in mehreren Dimensionen von der IT-Infrastruktur meint die stabile, operationale Verarbeitung von Systeminformation wie Fehler-Events, Performance-Messung, Kapazitätsauslastung, Topologie der Systemverbindungen und Ressourcenfluss. Hier stellt der Markt viele kommerzielle und manchmal auch kostenlose Systeme der individuellen Server-Systemanbieter bereit. Zu beachten ist, das die verwendeten Systeme eine offene Kompatibilität bereitstellen, um nicht in die Situation eines Vendor Lock-ins zu geraten. Bei der Einführung dieser Support-Informationssysteme ist die Balance zwischen kostengünstiger Vendor-Unterstützung und der Technologieadaption innerhalb der IT-Organisation zu wahren. 

Notwendig ist ein System zur Umsetzung eine Service Impact Managements (SIM). Ein SIM korreliert Daten aus der Infrastruktur mit den Informationen, die über den externen Kunden oder Abnehmer des IT-Services verfügbar sind. Diese Informationen beinhalten unter anderem Service Level Agreement (SLA)-Definitionen. Diese SLA-Informationen müssen ebenfalls im CIM repräsentiert werden. Ein Synchronisationsprozess zwischen SIM und CIM kann über eine unabhängig umgesetzte Schnittstelle geschehen. Die oben genannten Fähigkeiten sollten in einem realzeitfähigen Datenbanksystem zusammengeführt werden, um mittels einer Übersicht Fehlerentwicklungen innerhalb der IT-Infrastruktur frühzeitig zu erkennen und parallel zur Fehlerbehebung mittelfristige, nachhaltige Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, zum Beispiel Verändern der Verhandlungsposition gegenüber von Systemanbietern auf Basis der nachweisbaren, verringerten Verlässlichkeit. Eine Erweiterungen des CIM um Konfigurationsinformationen, wie sie in einer durch ITIL definierten CMDB vorliegen, führt die verteilten Informationen zusammen. Eine Erweiterung um Abhängigkeiten von Applikationen ergänzt das Gesamtbild für die Entscheidungsauswirkungen. Dabei sollte als Grundlage für die Abhängigkeitsbeziehungen sowohl der IT-Infrastrukturaspekt als auch die Sichtweise der (IT-Abteilung externen) IT-Service-Abnehmer bilden. 

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