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Safety First
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Safety First

Marktpositionierung von Banken mittels Informationssicherheit



Eine aktuelle europäische Studie der Managementberatung Detecon (Schweiz) AG zeigt, wie und in welchem Ausmaß Bankinstitute von einer Erhöhung des Kundenvertrauens in die Sicherheit ihrer Online-Banking-Systeme profitieren können.

Online-Banking wurde in den letzten Jahren aufgrund seiner attraktiven Kostenstruktur zu einem immer profitableren Geschäft für den Bankensektor. Gleichzeitig gingen mit dieser innovativen Art, Bankgeschäfte zu tätigen, auch bisher nicht gekannte Herausforderungen für die Sicherheit mit einher (Vgl. z. B. BSI (2008)). Basierend auf vorausgehenden Studien und in Kooperation mit Forschern dreier renommierter europäischer Hochschulen - London (LSE), Graz (TU) und Luzern (HTA) - wurde die Meinung von knapp 400 Bankkunden erhoben und 18 Interviews mit Sicherheitsmanagern im Bankensektor geführt, das heißt mit Chief Information Security Officers (CISO), anderen Verantwortlichen für Informationssicherheit und Beauftragten für Online-Banking aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich, England und den Niederlanden (Vgl. Liebenau und Kärrberg (2006), S. 51ff und Georg (2007) S. 321ff).

Sicherheitsbedenken und die Sensibilität der Bankkunden   

Nicht zuletzt die Wellen von Phishing-Mails in den letzten Jahren sind dafür verantwortlich, dass unter den Verbrauchern eine nicht zu unterschätzende Skepsis herrscht. 82 Prozent der Umfrageteilnehmer, die Online-Banking nicht nutzen, gaben an, dass Sicherheitsbedenken bei ihrem Verzicht eine Rolle spielt. Auch das Vertrauen von bestehenden Online-Banking-Nutzern könnte noch deutlich erhöht werden: 46 Prozent aller Online-Banking-Nutzer schätzen die Wahrscheinlichkeit, dass eine unbefugte Person über Sicherheitslücken des Online-Bankings Kontoinformationen einsehen kann, als „mittel“ oder sogar höher ein. Auch gaben 45 Prozent der Umfrageteilnehmer die eigene Ungewissheit über das Risikopotenzial oder Unachtsamkeit als Grund an, Online-Banking nicht zu nutzen. In diesem Zusammenhang ist ebenfalls der hohe Informationsbedarf zu sehen, den die Umfrage aufdeckte: Rund 60 Prozent der Teilnehmer möchten besser über Sicherheitsmassnahmen informiert werden. Ein gleich großer Anteil der Befragten interessiert sich für Rankings, die Bankinstitute nach ihrem Sicherheitsniveau ordnen. In der Gruppe der über 50-Jährigen beträgt dieser Anteil sogar rund 80 Prozent.

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