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Schnelle Produktzyklen erfordern ­flexible NGOSS-Architekturen
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Schnelle Produktzyklen erfordern ­flexible NGOSS-Architekturen

Überlebenstools (nicht nur) für Telco-Service-Provider



Schon 2003 hat Detecon im Rahmen der sich abzeichnenden Entwicklung und Standardisierung der Ansätze für NGOSS (New Generation Operations Systems and Software) und moderner IT-Architekturen eine OSS/BSS-Studie und Befragung der tradi­tionellen Netzbetreiber und Diensteanbieter exemplarisch in der Region Osteuropa auf C-Management-Level durchgeführt. Ziel der Studie war die Ermittlung des Status dieser Unternehmen in den Bereichen OSS/BSS (Applikationen, Prozesse, IT) vor dem Hintergrund der Liberalisierung sowie der europäischen Integration. Das Befragungsergebnis hat die Notwendigkeit und den Trend zur Modernisierung und Flexibilisierung der Unternehmens-IT eindeutig bestätigt.

Herausforderungen und Lösungsansätze für traditionelle Netzbetreiber


Die traditionellen Netzbetreiber haben in den letzten Jahren eine große Anzahl neuer Dienste eingeführt. Neue Betreiber konzentrieren sich zunehmend auf höherwertige Dienste oder die Bereitstellung von Inhalten. In diesem Wettbewerbsumfeld haben sich diese Unternehmen zu mehr oder weniger profitablen Diensteanbietern entwickelt. Derzeit erleben wir einen signifikanten Marktumbruch, der durch das Internet getrieben wird. Ein Beispiel hierfür sind Content-Provider, die auf der Basis von Internet-Technologien auch traditionelle Dienste bereitstellen und als Drittanbieter zunehmend in die Geschäftsfelder der Netzbetreiber vorstoßen. Die daraus resultierenden geringeren Umsätze pro Einzeldienst und die fallenden Margen für alle Marktteilnehmer erhöhen den Wettbewerbsdruck weiter.


Um mit diesen Trends auch ökonomisch Schritt halten zu können, ist ein Quantensprung in den Netzen und Systemen, wie auch in der Organisations- und Prozesslandschaft erforderlich. Eine der Herausforderungen für traditionelle Netzbetreiber besteht heute darin, den Entwicklungs-, Einführungs- und Bereitstellungsprozess für neue innovative Dienste und attraktive Produkte flexibler und kostengünstiger zu gestalten.


Netzbetreiber können dieser Herausforderung durch moderne Technologiekonzepte, wie dem all-IP-NGN-Ansatz, begegnen. Das NGN-Konzept forciert den Übergang von vertikalen Netz- und Servicestrukturen, dem so genannten „Stovepipe System Model", auf konvergente Plattformen mit horizontaler Schichtenstruktur (siehe Abbildung 1, Seite 38). Wie in der Abbildung dargestellt, bilden die Management-Systeme (NGOSS) den Rahmen und die Klammer über die verschiedenen horizontalen Ebenen dieser neuen Strukturen. Da die Produktion und Implementierung der Dienste immer noch vertikal über alle Ebenen hinweg erfolgen muss, ist in diesem neuen Netzkonzept ein leistungsfähiges, alle Aspekte der Entwicklung und Umsetzung von Diensten umfassendes (Netz-) Management wichtiger denn je. Die erwarteten Betriebskosteneinsparungen und die Flexibilisierung der „Produktion" werden nur durch ein optimal gestaltetes NGOSS möglich.

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