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Schutz der Identität
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Schutz der Identität

Effektive Nutzung von Konsolidierungspotenzialen durch Einsatz ausgereifter Service-Delivery-Plattform-, Subscriber-Datenbank- und Identitätstechnologien



In konvergierenden und gesättigten Märkten spielt Konsolidierung eine zentrale Rolle, wenn es um die Aufrechterhaltung des Marktanteils und die Senkung der Betriebskosten geht. Erhebliche Potenziale liegen in der Nutzung ausgereifter Technologien in puncto Service-Plattform- und Subscriber-Daten-Management. Ausgereifte Technologien werden in diesem Kontext nicht als einfache Leistungssteigerung betrachtet, sondern eher als Einführung neuer Methoden, Services zu produzieren und die Identitäten der Kunden für die Nutzung von Web-Applikationen zu managen.

Das Managen von Subscriber-Identitäten und -Daten wird für die Geschäftstätigkeiten der Netzbetreiber, die ihre Mobilfunk-, Festnetz- und Internet-Unternehmen in NG-Netze und konvergente Fixed-/Mobile-Architekturen überführen, zunehmend wichtiger. Um einen vereinfachten Sign-on-Prozess zusammen mit neuen Services wie konvergiertes Billing, E-Mail oder Adressverzeichnisse anbieten zu können, haben Netzbetreiber Identitätsmanagement-Technologien bewertet und implementiert. Netzbetreiber erkennen, dass sie jetzt die Chance haben, sich zu Identitäts-Providern zu entwickeln und Identitätsverifizierungs-Services, beispielsweise für Web-Content-Provider, anbieten können. Gleichzeitig geraten Netzbetreiber durch Web 2.0-Unternehmen wie Yahoo! oder Google unter stärkeren Druck, die ebenfalls über die Möglichkeit verfügen, ihre Nutzer zu überwachen und deren Verhalten zu studieren. Netzbetreiber müssen nach einer Lösung zur Bindung der Bestandskunden suchen, um einer Umsatzerosion vorzubeugen und sicherzustellen, dass sie nicht in die Situation geraten, nur noch Billigtransportdienste anbieten zu können.

Was ist Identitätsmanagement?

Identitätsmanagement kann als ein Set an Geschäftsprozessen, Regeln und Technologien aufgefasst werden, die es Unternehmen ermöglichen, den Zugang zu Anwendungen oder Diensten zu managen und gleichzeitig die individuelle Privatsphäre der Nutzer als auch Ressourcen und Infrastruktur des Unternehmens zu schützen. In solch einem Ecosystem ist die Nutzer-Authentifizierung eine Voraussetzung für den Zugriff auf diese Dienste. Dies kann durch einfache Mechanismen wie durch Benutzernamen und Passwort-Verifizierung oder im Falle strenger Sicherheitsanforderungen, zum Beispiel bei Finanzgeschäften, mit fortschrittlicheren Mitteln wie Tokens oder Biometrischer Erkennung erfolgen. Bei erfolgreicher Authentifizierung erhält der Nutzer Zugriff auf spezielle Anwendungen oder Dienste gemäß vorher festgelegter Richtlinien. Diensteanbieter, die ihre Produkte online vertreiben, verpflichten die Nutzer typischerweise zur Angabe ihres Nutzernamens und Passworts, bevor sie die angebotenen Dienste in Anspruch nehmen können. Gleichermaßen gilt dies für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter für den Zugang zu firmeninternen Netzwerken und Anwendungen zumeist zur Nutzung von Passwörtern oder gegebenenfalls sichereren Authentifizierungsroutinen – zum Beispiel Pass-Codes, die durch spezielle Geräte erzeugt werden – verpflichten. In den meisten Authentifizierungsfällen werden die Daten verschlüsselt, bevor sie über „öffentiche“ Träger – wie Internet oder ein virtuelles privates Netz – gesendet werden.  

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