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Datenlandkarten sorgen für Ordnung und Datenschutz

Thomas Schaer

Eine aktuelle Datenlandkarte bildet die Informationstechnologie eines Unternehmens ab. Sie unterstützt den CIO dabei, die Komplexität der IT-Systeme und Datenstrukturen zu ordnen und zu beherrschen. Sie verbessert darüber hinaus die Kommunikation zwischen Business und IT, schafft Transparenz bei der Nutzung von Daten und erschließt finanzielle Sparpotenziale.

Man mag es kaum glauben, aber insbesondere große Unternehmen haben oft keinen Überblick über ihre IT-Systemlandschaft. Wichtige IT-Kennzahlen und Architekturinformationen, die sich auf den Unternehmenserfolg auswirken, sind nicht präsent und müssen mühsam ermittelt werden. Oft ist nicht klar, wer welche Daten speichert, pflegt, verändert oder verwendet.

Wie managed man 2500 IT- Applikationen?

Eine der größten Herausforderungen für den CIO eines ­Konzerns ist es deshalb, ständig darüber informiert zu sein, was mit den ihm anvertrauten Daten in seinem Unternehmen geschieht. Die Datensicherheit zwingt und der Datenschutz fordert ihn, umsichtig zu handeln: Er verantwortet die Infrastruktur, auf der das Business betrieben wird, er sorgt mit seinem Team dafür, dass die IT-Systeme verfügbar sind und die Anwendungen den Anforderungen genügen, welche die Fachseite beziehungs­weise das Business an sie stellt, er muss Rahmenbedingungen für Werte und Ziele der IT-Funktion im Unternehmen festlegen und ein starkes Bündnis zwischen IT- und Geschäftsstrategie aufbauen.

Die IT durchdringt schon heute fast jeden Unternehmensprozess. Bei Konzernen, die global vernetzt sind, ist es keine ­Seltenheit, dass in ihrem Bestand mehrere hundert IT-Systeme bis hin zu einigen tausend IT-Systemen vorhanden sind. Dass das Zusammenspiel der unterschiedlichen Anwendungen und IT-Systeme nicht immer ganz reibungsfrei läuft, ist landläufig bekannt. Die Informationstechnologie wird immer als ­erste angesprochen, wenn es darum geht, auf Veränderungen zu ­reagieren die Anpassung der geforderten Kennzahlen ist deshalb ein stetiger, kontinuierlich zu aktualisierender Prozess.

Trotz eines hohen Grades an Vernetzung ist gerade dieser ­Vorgang eine der herausforderndsten Aufgaben, den die IT ­meistern muss. Das Einsparpotenzial ist beachtlich, wenn man die Betriebskosten bezüglich der Komplexität der heutigen IT-Landschaften und Architektursichten optimiert. Die Verbindung von Prozessmodellen zu einer IT-Landschaft wie auch der Aufbau einer IT-Architektur sowie Pflege und Wartung von Geschäftsprozessen gilt es hierzu immer wieder anzupassen. Bei Änderungen von Business-Prozessen lassen sich dann alle betroffenen Anwendungen und Systeme ansprechen, die Auswirkungen auf abhängige Prozesse sofort ermitteln und darstellen.

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