Daher werden immer öfter tiefer gehende Kenntnisse im Hinblick auf internationale Rechnungslegungsstandards, Finanzberichterstattung und Unternehmensführung erforderlich. Die vorhandenen, komplexen Prozesse in den Bereichen müssen berücksichtigt und durch ein effektives Performance Management eingebunden werden, um Anpassungen an Veränderungen einzuleiten.
Hieraus leitet sich die Notwendigkeit ab, EA-Tools einzusetzen, die einen Modellierungsansatz sowie einen informations- und systemorientierten Ansatz verfolgen sollten. Da die Daten einem steten Wandel unterlegen sind, sollte der Ansatz auch im strategischen IT-Management mit einbezogen werden und den umfassend kontinuierlichen Change Management-Prozess unterstützen.
Das verschafft den Unternehmen in ihren EA- und IT-Management-Aktivitäten die Möglichkeit, von verlässlichen Informationen in wesentlich kürzeren Planungszyklen zu profitieren und ihre IT-Investments kontinuierlich an Unternehmenserfordernisse auszurichten.
Transparenz, Datenschutz und Qualitätsmanagement fest im Griff
Durch die Beschreibung der Daten kann sowohl die Ist-Situation wie auch die Soll-Situation bewertet werden. Daraus lässt sich eine GAP-Analyse entwickeln und entsprechende umzusetzende Maßnahmen ableiten. Der Entstehungsprozess der Anwendungssystemarchitektur erfolgt häufig über mehrere iterative Schritte in der Sollkonzeptphase. Als Ansatzpunkt kann daher entweder die Datenarchitektur oder die Geschäftsprozessarchitektur verwendet werden.
Die Integration der verschiedenen Sichten „Soll“ und „Ist“ gewährleistet eine Abstimmung mit den einzelnen Anwendungsgruppen. Eine Qualitätssicherung wird erreicht, in dem man die Anwendungssysteme den Geschäftsfunktionen gegenüberstellt.
Die Anforderungen nach neuen, angepassten Anwendungssystemen machen es Unternehmen nicht leichter, die unkontrollierte Redundanz in der Datenspeicherung in den Griff zu bekommen. Die dadurch häufig auftretende, fehlende Datenintegrität kann zu einem Risiko im Geschäftsalltag werden. Die damit einhergehende, ungenügende Flexibilität kann man nur verhindern, in dem man die Trennung der Datenlogik von der Programmlogik vornimmt.
Der Pflegeprozess hilft, das Risiko zu managen
Gefordert ist auch ein besseres Verständnis darüber, welche IT-Systeme risikobehaftet und welche Maßnahmen zur Risikoverringerung erforderlich sind. IT-Manager benötigen tiefere Einblicke und Informationen über Gefährdungspotenziale, die in ihren Daten liegen. Über einen gut abgestimmten Pflegeprozess in den Fachbereichen kann das Bewusstsein im Umgang mit den Daten bei den Mitarbeitern optimiert und dadurch das Risiko gemindert werden. Basis für den Erfolg sind harmonisierte Geschäftsprozesse und eine hohe Datenqualität.
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