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FORTSETZUNG: Tempozonen
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Trotz der Vielzahl von PLM-Ansichten und Konzepten werden wir im Folgenden nur einige Methoden aufzeigen, die T2M beziehungsweise F2M im Produktlebenszyklusmanagement sicherstellen. Dieser Betrachtung liegt ebenfalls die Unterteilung nach Adagio- und Presto-Phasen zugrunde.

Customer Needs Management in der Adagio-Zone

Die anzuwendenden Methoden zur Geschwindigkeitskontrolle im PLM sind nicht einheitlich. Sie werden sowohl nach zeitlichen und inhaltlichen Kriterien als auch nach Aspekten der Investitionsintensität unterschieden. Die Herangehensweise an dieses vielschichtige Thema hat bereits in der Vergangenheit einige Ansätze hervorgebracht, die, wenn auch teilweise überlappend, klare Methoden zum effektiven Management anbieten.

Betrachten wir zum Beispiel das Customer Needs Management (CNM). CNM verfolgt das klare Ziel, das Fit-to-Market zu erreichen. Dafür werden in der Adagio-Phase Methoden angewandt, die aktuelle Bedürfnisse des Marktes sowie Reaktionen auf neue Produkte möglichst genau vorhersagen. Da die Konzeptionsphase am wissens- und analyseintensivsten ist, sollen hier ausreichend Zeit und Geldmittel für eine bestmögliche Analyse zur Verfügung stehen.

Die Innovationsmethoden, die in den Prozessschritten ‚Ideengenerierung’ (Idea-Generation) und ‚Ideenbewertung’ (Idea-Assessment) zum Einsatz kommen sollen, nehmen direkten Bezug auf den Endkunden, bei dem das Entwicklungsvorhaben in Form eines Endproduktes landen soll. Hier können zeit- und investitionsintensive Methoden zum Einsatz kommen, um mögliche Fehlinvestitionen bereits in frühen Phasen auszumachen. Gute Beispiele sind Evaluation Clinics (auch User Clinics genannt), in denen die Kunden in einer Laborsituation innovative Produktideen nach verschiedenartigen Aspekten bewerten und somit die Konzeptionsphase im Sinne des CNM beeinflussen. Während User Clinics die Zielkunden in eine Laborsituation versetzen, betrachten Methoden wie Lead User Diaries und Day-in-the-Life-visit das alltägliche Leben der Zielkunden, um das F2M nicht zu verfehlen.

Prozessmanagement bedarf spezifischer Ausrichtung auf F2M und T2M

Geschwindigkeitskontrolle im Produktentwicklungsprozess kann durch die Anwendung der Prozessprinzipien und -methoden effektiv vorgenommen werden. Die Gestaltung der Prozessschnittstellen soll auf eine spezifische strategische Ausrichtung des Telekommunikationsunternehmens angepasst sein, da dadurch auch die Produktentwicklung stark beeinflusst wird.

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