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Top oder Flop?
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Top oder Flop?

Hypes erfolgreich identifizieren und nutzen



Auf der Suche nach neuen Ideen und Erlösquellen greifen Unternehmen gerne Hypes auf. Doch wie kann man im Vorfeld prüfen, welches Potenzial in einem Hype tatsächlich steckt? Ein Bewertungsmodell zur Ableitung von Handlungsempfehlungen gibt Aufschluss.

Ohne ein virtuelles Ich im Internet ist niemand komplett – zumindest schien es inmitten des Medienrummels im Jahre 2006 so, als ob sich die Menschen in Zukunft nur noch als virtuelle Figuren in der Online-Welt „Second Life“ treffen würden. Unternehmen, Hochschulen und sogar politische Institutionen wie das Land Baden-Württemberg gaben viel Geld für ihre Auftritte in der virtuellen Welt aus. Inzwischen ist der Hype abgeklungen, und Firmen wie Mercedes-Benz, Adidas und die Deutsche Post haben ihr virtuelles Engagement beendet. Dies veranschaulicht den deutlichen Rückgang des unternehmerischen Interesses an Second Life knapp vier Jahre nach dessen Gründung. Stattdessen konzentriert sich die Aufmerksamkeit der Medien auf Twitter, Facebook und Co. Die Unternehmen stehen wiederum vor der Entscheidung, ob sie Investitionen tätigen sollen, um von einem Hype zu profitieren.

Die Telekommunikationsmärkte sind heute weitestgehend gesättigt. Sinkende Erträge, verkürzte Produktlebenszyklen und hohe Kundenerwartungen steigern den Erfolgsdruck für Unternehmen. Auf der Suche nach innovativen Ideen und alternativen Einnahmequellen setzen sie daher vermehrt auf Hypes. Hypes sind Themen, die bereits eine intensive mediale Aufmerksamkeit genießen und daher den Unternehmen die Kommunikation erleichtern. Darüber hinaus ermöglichen sie den Zugang zu innovationsfreudigen Kunden, die tendenziell über eine hohe Zahlungsbereitschaft verfügen. Die frühe Identifikation und Monetarisierung von Hypes kann also zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen führen.

Neben den sich bietenden Chancen beinhalten Investitionen in Hypes aber auch Risiken wie beispielsweise eine Überbewertung des kurzfristigen sowie eine Unterschätzung des langfristigen Nutzens. Für eine optimale Entscheidungsfindung im Umgang mit Hypes ist es daher notwendig, die relevanten Determinanten der Hype-Bewertung zu kennen und diese unternehmensindividuell anzuwenden. Ziel dieses Artikels ist es, klare Handlungsempfehlungen für Unternehmen in Bezug auf den Umgang mit Hypes zu geben. Hierzu  hat Detecon ein Bewertungsmodell entwickelt, das eine unternehmensindividuelle Einordnung von Hypes ermöglicht.

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