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FORTSETZUNG: Vom Traum zur Wirklichkeit
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Im Vergleich zu durchschnittlichen Organisationen verwirk­lichen Global Leader durch den Einsatz eines derartig aufgebauten Katalogsystems einen Effizienzvorteil von zirka 30 Prozent und erreichen eine um 45 Prozent höhere Kundenzufriedenheit.

Der richtige Mix macht’s: Shared Service Center-Gründung mit kurzfristigen Effizienzmaßnahmen kombinieren

Erfahrungen in mehreren Optimierungsprojekten haben ­gezeigt, dass die meisten Unternehmen, die ihre ­Einkaufseffizienz ausschließlich mittels einer SSC-Gründung heben wollten, in der Umsetzung mit zahlreichen Problemen konfrontiert ­wurden. Zwar sind bei einem gut strukturierten Projekt sowie bei ­Beachtung der Erfolgsfaktoren erhebliche Potenziale ­realisierbar, jedoch sind Projekte zur Einführung und Aufstellung eines SSC in der Regel langwieriger als die vorgegebene Umsetzungszeit durch die Unternehmensleitung. Dagegen sind Planung und Umsetzung kleinerer, wirksamer Automatisierungsmaßnahmen schneller, bewirken jedoch am Ende des Tages nicht den gewünschten Gesamteffekt. Wie können Einkaufsleiter die Effizienz im Einkauf dann aber signifikant und nachhaltig steigern? Die Antwort ist die Kombination der beiden Maßnahmenfelder: die Gründung einer SSC verknüpft mit einzelnen, kurzfristigen Effizienzmaßnahmen wie Katalogisierung von ­Lieferantensortimenten und Automatisierung der Lieferantenkommunikation. Auf diese Weise können bereits nach ­wenigen Wochen erste Erfolge gefeiert werden. In regelmäßigen Abständen können weitere Erfolge bis zum Ende des Gesamtprogramms aufgezeigt werden, was Motivation sowie Commitment des Managements aufrecht erhält. Die Investition von Ressourcen in die Maßnahmenumsetzung lohnt sich, und die Einkaufseffizienz wird wesentlich erhöht.


Erschienen in DMR 01/2010

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